Ganztageswanderung mit Mittagsrast am Bergfest in Oberscheinfeld

Auf zum Waldfest nach Oberscheinfeld am 02.08.2026

Die Mitglieder des Steigerwaldklubs Gerolzhofen ließen es sich nicht entgehen einen Gegenbesuch zum Waldfest des Zweigvereins Oberscheinfeld zu unternehmen. Trotz hochsommerlichem Wetter starteten 9 Wanderbegeisterte in Prühl. Zunächst ging es bei noch angenehmen morgendlichen Temperaturen im unbeschatteten Tal Richtung Prühler Berg. Sehr sanft hat die Gruppe die ersten Höhenmeter gemacht. Und dann hat der Wald nur mehr für gute Gerüche, Staunen und ein angenehmes Wanderklima gesorgt. Unsere Wanderfreunde vom Zweigverein Oberscheinfeld haben eine wahre Traumrunde empfohlen. Die Richtungswechsel waren schon erstaunlich. Zunächst Richtung Mühlberg und dann wieder in entgegengesetzter Richtung, ein Zickzack-Lauf und einige Wanderer stellten schon die Frage an Wanderführerin Petra Schöllhorn, ob es denn wohl der richtige Weg wäre. Es war an einem so heißen Tag einfach nur angenehm im kühlen Wald zu laufen und nach gut 2,5 Stunden erreichte die Gruppe die Ruine Scharfeneck. Es existiert heute nur noch der ca. 16 Meter hohe Bergfried, der vom Steigerwaldklub Oberscheinfeld als Aussichtsturm unterhalten wird. Nachdem die Burg bereits 1504 als baufällig bezeichnet wurde, schritten die Bamberger Amtmänner um das Jahr 1545 zum Abbruch, um mit den Steinen unten in der Ortsmitte von Oberscheinfeld ein neues, bequemes Schloss zu bauen. Nur der Bergfried blieb als Ausguck auf dem Schlossberg zurück. Von der Burgruine geht es dann endlich zum Waldfest hinunter und pünktlich um 12:00 Uhr startet der Essensverkauf. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei und alle freuen sich über den kollegialen Austausch unter den Zweigvereinen. Die Gerolzhöfer Gruppe wächst hier auch auf 12 Teilnehmer an. Trotz Blasmusikklängen ist es Zeit für den Rückweg und dies wieder über den Turm, der jetzt auch noch zugänglich ist. Wanderer lassen sich solch eine sensationelle Aussicht nicht entgehen. Auf dem Rückweg geht es erst einmal den Schlossberg steil nach unten und dann im Tal nach Prühl zurück. Der Garten einer Bambusgärtnerei verzückt am Ende der Tour und einige Tomaten werden auch genascht. Den Teilnehmern hat es sehr gut gefallen und Wanderführerin Petra Schöllhorn bekommt den Auftrag den Besuch des Waldfestes für das nächste Jahr wieder ins Programm aufzunehmen.

Text und Bilder: Petra Schöllhorn