Extratour Thulbataler in der Rhön
Auenlandschaft, Eichenwälder und Wiesen bestimmen die Wanderung
13 Mitglieder vom Steigerwaldklub Gerolzhofen machten sich am 14.06.2026 auf den Weg zum Startpunkt nach Thulba in der Rhön. Das Thulbatal mit seinen Auen, Wäldern und Wiesen ist Natur pur. Die Thulba bahnt sich ihren Weg mal sanft, aber auch manchmal sehr lebendig durch die Landschaft. Vom Parkplatz am Sportplatz muss zunächst ein kleiner Anstieg überwunden werden um vom Aussichtspunkt „Auraer Trift“ einen herrlichen Ausblick in die weite Landschaft zu genießen. Und der nächste Aussichtspunkt Hegholz wartet schon und hier ist auch bereits die gerade im Bau befindliche riesige Autobahnbrücke der A7 zu bestaunen. Romantisch geht es nun am Bachlauf entlang zum Ortsrand von Oberthulba. Hier überquert die Gruppe die Thulba und geht in entgegengesetzter Richtung in die Auen der Thulba – einer Kernzone des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön. Kein wirtschaftlicher Eingriff stört hier das Zusammenspiel von Fluss, Wald und Fels. Der Weg verläuft entlang beeindruckender Blockhalden aus 240 Millionen Jahre altem Buntsandstein. Ein schmaler Pfad folgt dem Fluss über den neuen Wandersteg zur Reither Mühle mit ihrer historischen Bewässerungsanlage. Weiter schlängelt sich der Wanderweg durch grüne Wiesen vorbei an der Brühl-Quelle und herrlichen Sitzmöglichkeiten zur 400 Jahre alten Bogenbrücke mit Bildstock, der an den Erbauer der Brücke, den Probst Reinhard Ludwig von Dallwig erinnert. Im Gasthaus „Brauhaus am See“ wird mit Blick auf den WakePark eine Mittagsrast eingelegt und den Künsten der Wasserskifahrer zugeschaut. Gestärkt läuft die Gruppe den Schippersee entlang und danach an Streuobstwiesen, Getreidefeldern und Blühwiesen vorbei. Die Wanderer gewinnen immer mehr an Höhe und haben einen imposanten Blick auf die bedeutendsten Bauwerke des Ortes, der ursprünglich romanischen, ehemaligen Klosterkirche St. Lambertus, der barocken Propstei und dem barocken Treppengiebelhaus der früheren Propstei. Diese lohnende 15 km lange Wanderung trägt zu Recht das Deutsche Wandersiegel Premiumweg und großer Dank geht an Wanderführer Rudy Laatsch wird für die Auswahl der Tour.
Text und Bild: Petra Schöllhorn








